Beruf IT-Anwendungskonfigurator / IT-Anwendungskonfiguratorin

IKT-Anwendungskonfiguratoren identifizieren, verzeichnen und pflegen nutzerspezifische Anwendungskonfigurationen auf der Grundlage der Nutzeranforderungen und der Geschäftsregeln. Sie konfigurieren generisch ausgerichtete Softwaresysteme, um eine spezifische Version für den Kontext einer Organisation zu erstellen. Diese Konfigurationen reichen von der Anpassung der grundlegenden Parameter durch die Einrichtung von Geschäftsregeln und Rollen im IKT-System bis hin Entwicklung spezieller Module (einschließlich der Konfiguration von kommerzieller Standardsoftware (Commercial Off-The-Shelf Software, COTS)). Außerdem dokumentieren sie Konfigurationen, aktualisieren die Konfiguration und stellen sicher, dass diese korrekt in der Anwendung implementiert werden.

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Persönlichkeitstyp

Wissen

  • Computerprogrammierung

    Techniken und Grundsätze der Softwareentwicklung wie Analyse, Algorithmen, Programmierung, Testen und Kompilieren von Programmierparadigmen (z. B. objektorientierte Programmierung, Funktionsprogrammierung) und von Programmiersprachen.

  • IKT-Debugging-Werkzeuge

    Die zum Testen und zur Fehlersuche von Programmen und Quellcode verwendeten IKT-Werkzeuge wie GNU Debugger (GDB), Intel Debugger (IDB), Microsoft Visual Studio Debugger, Valgrind und WinDbg.

  • Werkzeuge für das Software-Konfigurationsmanagement

    Die Software-Programme zur Durchführung von Konfigurationsidentifizierung, -überwachung, -buchführung und -audit, z. B. CVS, ClearCase, Subversion, GIT und TortoiseSVN, die für dieses Management geeignet sind.

  • Software für integrierte Entwicklungsumgebungen

    Das Paket von Softwareentwicklungswerkzeugen für das Schreiben von Programmen, z. B. Compiler, Debugger, Code-Editor, Code-Highlights, die als Paket in eine einheitliche Benutzerschnittstelle eingebunden sind, z. B. Visual Studio oder Eclipse.

Fertigkeiten

  • Systemkomponenten integrieren

    Auswahl und Anwendung von Integrationstechniken und -werkzeugen für die Planung und Durchführung der Integration von Hardware- und Softwaremodulen und -komponenten in ein System. Anwendung spezifischer Testmethoden, um die Integrität während der Systemintegration zu gewährleisten.

  • Geschäftsbeziehungen aufbauen

    Aufbau positiver und langfristiger Beziehungen zwischen Unternehmen und interessierten Dritten wie Lieferanten, Händlern, Aktionären und anderen Interessenträgern, die über das Unternehmen und seine Ziele informiert werden sollen.

  • Softwarebibliotheken verwenden

    Einsatz von Code und Softwarepaketen, die übliche Routinen erfassen, um Programmierern/Programmiererinnen ihre Arbeit zu erleichtern.

  • Flussdiagramm erstellen

    Erstellen eines Diagramms zur Veranschaulichung des systematischen Fortschritts mithilfe von Verbindungslinien und verschiedenen Symbolen.

  • Technische Dokumentation bereitstellen

    Vorbereiten der Dokumentation bestehender und zukünftiger Produkte oder Dienstleistungen, Beschreiben ihrer Funktion und Zusammensetzung auf eine Weise, die für ein breites Publikum ohne technischen Hintergrund verständlich ist und festgelegten Anforderungen und Normen entspricht. Halten der Dokumentation auf dem neuesten Stand.

  • Softwareprobleme identifizieren und beheben

    Durch Analyse von Testergebnissen Computercodes reparieren. Zu diesem Zweck Fehler finden, die die Software dazu veranlassen, ein falsches oder unerwartetes Resultat auszugeben, und diese Fehler beheben.

  • Kundenfeedback zu Anwendungen einholen

    Sammlung der Rückmeldungen und Analyse der Daten von Kunden zum Ermitteln von Anfragen oder Problemen, um die Anträge und die Kundenzufriedenheit insgesamt zu verbessern.

  • Verfahren zur automatisierten Migration entwickeln

    Entwickeln von Verfahren für die automatische Übermittlung von IKT-Informationen zwischen Speichertypen, Formaten und Systemen, damit die Mitarbeiter die entsprechenden Aufgabe nicht manuell ausführen müssen.

  • Softwareprototyp entwickeln

    Erstellen einer ersten unvollständigen oder vorläufigen Version einer Softwareanwendung, um bestimmte Aspekte des Endprodukts zu simulieren.

  • Softwarespezifikationen analysieren

    Bewertung der Spezifikationen eines zu entwickelnden Softwareprodukts oder Systems, indem funktionale und nicht funktionale Anforderungen, Einschränkungen und mögliche Anwendungsfälle ermittelt werden, die die Interaktion zwischen der Software und ihren Nutzern veranschaulichen.

  • Datenbestand migrieren

    Anwenden von Migrations- und Umwandlungsmethoden auf vorhandene Daten, um Daten zwischen Formaten, Speichern oder Computersystemen zu übertragen oder umzuwandeln.

  • Software-Entwurfsmuster verwenden

    Nutzung wiederverwendbarer Lösungen und formalisierter bewährter Verfahren zur Lösung allgemeiner Aufgaben der IKT-Entwicklung in den Bereichen Softwareentwicklung und -design.

  • IKT-Daten integrieren

    Zusammenführung von Daten aus unterschiedlichen Quellen, um einen einheitlichen Überblick über die Daten in diesem Bereich zu erhalten.

Mögliche Kenntnisse und Fähigkeiten

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