Beruf Krankenträger / Krankenträgerin

Krankenträger sind professionelle Helfer im Gesundheitswesen, die Personen innerhalb des Krankenhausgeländes auf Tragen befördern und auch Gegenstände transportieren.

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Persönlichkeitstyp

Wissen

  • Anatomie des Menschen

    Die dynamische Beziehung zwischen menschlicher Struktur und Funktion und dem Muskel-Skelett-System, dem Herz-Kreislauf-System, dem Atemapparat, dem Verdauungssystem, dem endokrinen System, dem Harnsystem, dem Fortpflanzungssystem, dem Integumentsystem und dem Nervensystem; normale und veränderte Anatomie und Physiologie über die gesamte Lebensspanne des Menschen.

  • Grundsätze der Tätigkeit von ärztlichem Hilfspersonal

    Theorien und Wissenschaft, die das Konzept und die Grundsätze der Tätigkeit von ärztlichem Hilfspersonal untermauern.

  • Klinische Wissenschaft

    Die Erforschung und Entwicklung von Techniken und Geräten, die von medizinischem Personal zur Verhütung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden.

  • Beförderungsmethoden

    Kenntnis der Grundsätze und Methoden für die Beförderung von Personen oder Gütern auf dem Luft-, Schienen-, See- oder Landweg, einschließlich der relativen Kosten und der optimalen Arbeitsstrategien.

  • Störungen der Vitalfunktionen

    Merkmale und Störungen der Vitalfunktionen, Bewusstsein und Bewusstlosigkeit, Atmungs- und Kreislaufsystem, Blutungen, Stöße, künstliche Atmung.

  • Operative Taktik zur Bewältigung von Notfällen

    Die Merkmale und Verfahren operativer Taktiken zur Bewältigung von Notfällen, insbesondere bei schweren Vorfällen und Katastrophen.

  • Erste Hilfe

    Notfallbehandlung einer kranken oder verletzten Person bei Kreislaufversagen und/oder Ateminsuffizienz, Bewusstlosigkeit, Wunden, Blutungen, Schock oder Vergiftung.

  • Notfälle

    Notfälle mit unterschiedlichen Krankheitsmustern und Syndromen, spezielle Notfälle und geeignete Interventionen.

Fertigkeiten

  • Vertraulichkeit beachten

    Einhaltung der Vorschriften zur Geheimhaltung von Informationen gegenüber unbefugten Personen.

  • Mit Nutzern/Nutzerinnen des Gesundheitssystems umgehen

    Kommunikation mit den Kunden und ihren Pflegepersonen mit Zustimmung des Patienten und unter Wahrung der Vertraulichkeit, um sie über die Fortschritte der Kunden und Patienten zu informieren.

  • Mit größeren Zwischenfällen umgehen

    Unverzügliches Ergreifen von Maßnahmen zur Reaktion auf schwerwiegende Vorfälle (z. B. Verkehrsunfälle), die den Schutz und die Sicherheit von Einzelpersonen an privaten oder öffentlichen Orten gefährden.

  • Patienten/Patientinnen für Notfallinterventionen immobilisieren

    Immobilisieren von Patienten mit einem Spineboard oder anderen geeigneten Schienen zur Vorbereitung des Patienten auf den Krankentransport.

  • Gefahrenabwehr auswählen

    Geeignete Auswahl von Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Risikomanagement durchführen

  • Spezielle Techniken des ärztlichen Hilfspersonals in der nicht stationären Pflege anwenden

    Anwenden geeigneter Techniken des ärztlichen Hilfspersonals in der nicht stationären Pflege, z. B. Anlegen von Infusionen, Verabreichen von Arzneimitteln, Kardioversion und chirurgische Techniken für Noteingriffe.

  • Patienten/Patientinnen in medizinische Einrichtungen transportieren

    Hilfe beim Heben und Tragen von Patienten in das Rettungsfahrzeug und bei der Ankunft in der medizinischen Einrichtung.

  • Mit Situationen der Notfallpflege umgehen

    Bewerten der Anzeichen für eine Situation, die eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit, die Sicherheit, das Eigentum oder das Umfeld einer Person darstellt, und gut auf eine solche Situation vorbereitet sein.  

  • Bewährte klinische Praktiken anwenden

    Gewährleistung der Einhaltung und Anwendung der ethischen und wissenschaftlichen Qualitätsstandards, die auf internationaler Ebene für die Durchführung, Dokumentation und Meldung klinischer Studien an Menschen gelten.

  • An die Umgebung in der Notfallpflege anpassen

    Die Praxis anpassen, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse von Patientinnen/Patienten im Notfallumfeld erfüllt werden.

  • Stress vertragen

    Beibehalten der Gelassenheit und effektiven Leistung auch unter Druck oder widrigen Umständen.

  • Rechtsvorschriften zum Gesundheitswesen einhalten

    Einhalten der maßgeblichen regionalen und nationalen Rechtsvorschriften bei der eigenen Arbeit und Anwenden dieser Rechtsvorschriften in der Praxis.

  • Vitalzeichen von Patienten/Patientinnen überwachen

    Überwachen und Analysieren der Vitalzeichen von Herz, Atmung und Blutdruck.

  • Aufmerksam zuhören

    Darauf achten, was andere Personen sagen, geduldiges Nachvollziehen der geäußerten Punkte und gegebenenfalls Stellen von Fragen, ohne die Person unangemessen zu unterbrechen; Fähigkeit, die Bedürfnisse von Kunden, Fahrgästen, Nutzern von Dienstleistungen und anderen Personen wahrzunehmen und Anbieten entsprechender Lösungen.

  • Spezielle Notfallausrüstung bedienen

    Ordnungsgemäßes Verwenden von Notfallausrüstung, wie externe Defibrillatoren, Beatmungsbeutel mit Masken, Splintschienen und Tropfinfusionen, bei professionellen Lebensrettungsmaßnahmen, erforderlichenfalls Erstellen von Elektrokardiogrammen.

  • Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit der Praxis im Gesundheitswesen einhalten

    Anwendung der von nationalen Berufsverbänden und Behörden anerkannten Qualitätsstandards für Risikomanagement, Sicherheitsverfahren, Patientenrückmeldungen, Vorsorgeuntersuchungen und Medizinprodukte in der täglichen Praxis.

  • Organisatorische Leitlinien befolgen

    Befolgen organisatorischer oder abteilungsspezifischer Standards und Leitlinien. Verstehen der Motive der Organisation und der allgemeinen Vereinbarungen sowie entsprechendes Handeln.

  • Auf sich verändernde Situationen im Gesundheitswesen reagieren

    Umgang mit Druck und angemessenes und rechtzeitiges Reagieren auf unerwartete und sich rasch verändernde Situationen im Gesundheitswesen.

  • Notfällen Vorrang einräumen

    Bestimmung der Höhe des Risikos einer Notfallsituation und entsprechende Abwägung des Einsatzes von Rettungswagen in Notfallsituationen.

  • Art der Verletzung bei Notfällen beurteilen

    Beurteilen der Art und des Ausmaßes einer Verletzung oder Erkrankung, um einen vorrangigen Plan für die medizinische Behandlung festzulegen.

  • Notfalluntersuchungen durchführen

    Durchführen einer gründlichen und umfassenden körperlichen Untersuchung des Patienten in Notfallsituationen unter Verwendung von Bewertungsmethoden wie Beobachten, Abtasten und Abhören sowie Formulieren von Diagnosen über alle Altersgruppen hinweg und Hinzuziehen eines Facharztes, sofern verfügbar.

  • Erste Hilfe leisten

    Herz-Lungen-Wiederbelebung oder Erste Hilfe leisten, um kranke oder verletzte Personen so lange zu versorgen, bis sie eine umfassendere medizinische Behandlung erhalten.

  • Notfallkommunikationssystem bedienen

    Effiziente Bedienung der in Notfällen eingesetzten gängigen Kommunikationssysteme, z. B. mit einer Basisstation verbundene mobile Sender und Empfänger, tragbare Sende- und Empfangsgeräte, Repeater, Mobiltelefone, Funkrufgeräte, automatische Fahrzeugortungsgeräte und ggf. Satellitentelefone.

  • Klinischen Leitlinien folgen

    Befolgen vereinbarter Protokolle und Leitlinien zur Unterstützung der medizinischen Praxis, die von Gesundheitseinrichtungen, Berufsverbänden, Behörden oder wissenschaftlichen Organisationen bereitgestellt wird.

  • Kontextspezifische klinische Kompetenzen anwenden

    Professionelle und faktengestützte Bewertung, Zielsetzung, Intervention und Einschätzung der Klienten im Rahmen des eigenen klinischen Tätigkeitsbereichs unter Berücksichtigung ihrer Entwicklungs- und kontextuellen Geschichte.

  • Sicherheit von Nutzern/Nutzerinnen des Gesundheitssystems gewährleisten

    Sicherstellen, dass die Nutzer des Gesundheitssystems professionell, wirksam und sicher behandelt werden, indem die Methoden und Verfahren an die Bedürfnisse, Fähigkeiten oder Umstände des Nutzers angepasst werden.

  • Mit Eigenverantwortlichkeit umgehen

    Übernahme der Verantwortung für die eigenen beruflichen Tätigkeiten und Akzeptieren der Grenzen der eigenen Praxis und Kompetenzen.

  • Patienten/Patientinnen für eine Intervention positionieren

    Positionieren oder Fixieren von Patienten, um sichere und effektive Eingriffe zu ermöglichen.

  • Patienten/Patientinnen verlegen

    Verbringung von Patienten/Patientinnen in und aus Rettungswagen, Krankenhausbetten, Rollstühlen usw. auf bestmögliche Weise.

  • Effektiv im Gesundheitswesen kommunizieren

    Effektive Kommunikation mit Patienten, Familien und anderen Pflegepersonen, Angehörigen der Gesundheitsberufe und Partnern aus der Gemeinschaft.

Mögliche Kenntnisse und Fähigkeiten

auf fragen von patienten/patientinnen antworten auf ärztliche hilfsberufe angewandte naturwissenschaften grundversorgung für patienten/patientinnen zur verfügung stellen patienten/patientinnen bei der rehabilitation unterstützen mit Ängsten von patienten/patientinnen umgehen organisatorische techniken anwenden vitalzeichen von patienten/patientinnen überwachen das verhalten von patienten/patientinnen analysieren