Beruf Lehrkraft für Fort- und Weiterbildung

Lehrkräfte für Fort- und Weiterbildung organisieren und leiten Bildungsprogramme für erwachsene Lernende. Sie vermitteln Kenntnisse in verschiedensten Fächern, von akademischen Fächern wie Mathematik und Geschichte über Persönlichkeitsentwicklungskurse und Technikkurse bis hin zu praktischen Fächern wie Fremdsprachen und Informatik. Sie unterrichten und unterstützen Erwachsene, die bestrebt sind, ihr Wissen und ihre persönlichen und beruflichen Fähigkeiten zu erweitern und/oder weitere Qualifikationen zu erwerben. Lehrkräfte für Fort- und Weiterbildung berücksichtigen die Vorkenntnisse und die Arbeits- und Lebenserfahrung der Lernenden. Sie gestalten ihren Unterricht individuell und beteiligen die Schülerinnen und Schüler an der Planung und Durchführung ihrer Lernaktivitäten. Lehrkräfte für Fort- und Weiterbildung konzipieren angemessene Aufgaben und Prüfungen, die für die erwachsenen Lernenden geeignet sind.

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Persönlichkeitstyp

Wissen

  • Beurteilungsverfahren

    Verschiedene Bewertungstechniken, -theorien und -instrumente für die Beurteilung von Studierenden, Teilnehmern eines Programms und Mitarbeitern. Für verschiedene Zwecke werden unterschiedliche Beurteilungsstrategien angewandt, z. B. Erstbeurteilung, formative Beurteilung, summative Beurteilung und Selbstbeurteilung.

  • Erwachsenenbildung

    Unterricht für erwachsene Studierende, sowohl im Freizeitbereich als auch im akademischen Bereich, zu Weiterbildungszwecken oder um die Studierenden im Hinblick auf den Arbeitsmarkt mit besseren Fähigkeiten auszustatten.

  • Lehrplanziele

    In Lehrplänen festgelegte Ziele und definierte Lernergebnisse.

  • Fachkenntnisse im Bereich Ausbildung

    Thema, Inhalt und Methoden der Ausbildung, die durch Recherche und die Teilnahme an Ausbildungskursen erworben werden.

  • Teilleistungsschwächen

    Lernstörungen, mit denen einige Studentinnen/Studenten in einem akademischen Kontext konfrontiert sind, insbesondere spezifische Lernschwierigkeiten wie Dyslexie, Dyskalkulie und Konzentrationsstörungen.

Fertigkeiten

  • Studierende bewerten

    Bewerten der (akademischen) Fortschritte, Erfolge, Kursbesuche und Kompetenzen von Studierenden mithilfe von Aufgaben, Tests und Prüfungen. Ermitteln ihrer Bedürfnisse und Verfolgen ihrer Fortschritte, Stärken und Schwächen. Formulieren einer zusammenfassenden Erklärung bezüglich der vom Studierenden erreichten Ziele.

  • Mit pädagogischem Betreuungspersonal zusammenarbeiten

    Kommunikation mit dem Management im Bildungsbereich, wie dem Rektor und dem Schulträger, sowie mit dem Team für die Bildungsunterstützung, wie dem Lehrassistenten, dem Schulberater oder dem wissenschaftlichen Berater zu Fragen im Zusammenhang mit dem Wohlbefinden der Schüler.

  • Verständnis für die Situation von Schülern/Schülerinnen zeigen

    Berücksichtigung des persönlichen Hintergrunds von Schülern im Unterricht, Aufbringen von Empathie und Achtung.

  • Unterrichtsmethoden an die Fähigkeiten der Schüler/Schülerinnen anpassen

    Ermittlung der Lernschwierigkeiten und der Erfolge der Schüler. Auswahl von Lehr- und Lernstrategien zur Unterstützung der individuellen Lernbedürfnisse und Lernziele der Schüler.

  • Pädagogische Strategien zur Förderung von kreativer Beschäftigung anwenden

    Mit anderen Personen über die Konzeption und Ermöglichung kreativer Prozesse durch die Nutzung einer Reihe von Aufgaben und Tätigkeiten kommunizieren, die für die Zielgruppe angemessen sind.

  • Konstruktives Feedback geben

    Erteilen von konstruktivem Feedback auf respektvolle, klare und kohärente Art und Weise sowohl durch Kritik als auch durch Lob. Hervorheben der Erfolge und Fehler und Einführen von Methoden zur formativen Beurteilung bei der Arbeitsbewertung.

  • Unterrichtsinhalte vorbereiten

    Inhalte vorbereiten, die im Einklang mit den Lehrplanzielen in der Klasse unterrichtet werden, indem Übungen ausgearbeitet werden, aktuelle Beispiele untersucht werden usw.

  • Sicherheit von Schülern/Schülerinnen gewährleisten

    Sicherstellen, dass alle Schüler/Schülerinnen, die unter die Aufsicht einer Lehrerkraft oder einer anderen Person fallen, sicher und nachgewiesen sind. Sicherheitsmaßnahmen in der Lernumgebung befolgen.

  • Erfahrungen und Kompetenzen im Unterricht demonstrieren

    Vorführen von Beispielen für die eigene Erfahrung sowie die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen, die für spezifische Lerninhalte geeignet sind, um die Schüler beim Lernen zu unterstützen.

  • Unterricht an den Arbeitsmarkt anpassen

    Beobachtung der Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und erkennen ihrer Relevanz für den Unterricht.

  • Schüler/Schülerinnen ermutigen, ihre Leistungen anzuerkennen

    Motivation von Schülern, die eigenen Leistungen und Taten anzuerkennen, um Vertrauen und Bildungswachstum zu fördern.

  • Unterrichtsmethoden an Zielgruppe anpassen

    Gestaltung des Unterrichts in optimaler Abstimmung der Unterrichtsinhalte auf die Lernsituation oder die Altersgruppe, z. B. auf ein formelles oder informelles Lernumfeld oder auf das Unterrichten von Fachkollegen oder Kindern.

  • Interkulturelle Lehrmethoden anwenden

    Sicherstellen, dass Inhalte, Methoden, Materialien und die gesamte Lernerfahrung so beschaffen sind, dass alle Schüler einbezogen werden und den Erwartungen und Erfahrungen von Lernenden mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund Rechnung getragen wird. Aufdecken individueller und gesellschaftlicher Stereotypen und Entwickeln kulturübergreifende Lehrstrategien.

  • Kontakte von Schülern/Schülerinnen steuern

    Koordinieren der Kontakte unter den Schülern sowie zwischen Schülern und Lehrkräften. Ausüben gerechter Autorität, Aufbau eines vertrauensvollen und stabilen Umfelds.

  • Fortschritte von Schülern/Schülerinnen verfolgen

    Weiterverfolgung der Lernfortschritte von Schülern und Bewertung ihrer Erfolge und Bedürfnisse.

  • In der Erwachsenenbildung tätig sein

    Unterrichtung von Erwachsenen, die nicht an der allgemeinen Hochschulbildung teilnehmen, in Theorie und Praxis eines oder mehrerer Fächer mit dem Ziel der eigenen Bereicherung, wobei die Themen von akademischen Bereichen wie Mathematik und Geschichte bis hin zu praktischen Kursen, darunter auch Sprachen und IT, reichen.

  • Klasse managen

    Aufrechterhalten der Disziplin und Motivieren der Lernenden während des Unterrichts.

  • Lehrmethoden anwenden

    Anwendung verschiedener Ansätze, Lernstile und Programme für die Unterrichtung von Schülern und Studierenden, z. B. Vermittlung von Inhalten in Worten, die sie verstehen, Aufstellung von anzusprechenden Punkten für die Schaffung von Klarheit und bei Bedarf Wiederholung von Argumenten. Nutzung eines breiten Spektrums von Lehrmitteln und -methoden entsprechend dem Unterrichtsstoff, dem Niveau der Lernenden, den Zielen und den Prioritäten.

  • Unterrichtsmaterialien bereitstellen

    Sicherstellen, dass die notwendigen Unterrichtsmaterialien (wie visuelle Lehrmittel) vorbereitet, auf dem neuesten Stand und im Unterrichtsraum verfügbar sind.

Mögliche Kenntnisse und Fähigkeiten

entwicklungen im fachgebiet verfolgen lehrplan entwickeln studierende zu lerninhalten befragen beratung zu unterrichtsplänen leisten schüler/schülerinnen beim lernen unterstützen online-schulungen anbieten individuelle lernpläne erstellen projekte zum schließen von ausbildungslücken organisieren mit virtuellen lernumgebungen arbeiten berufsberatung anbieten teamwork zwischen schülern/schülerinnen fördern bei der organisation von schulveranstaltungen mithelfen studierende auf einer exkursion begleiten hausaufgaben aufgeben ressourcen für bildungszwecke verwalten lehrveranstaltung bewerben digitale kompetenz vermitteln verwaltung im bildungsbereich personal verwalten prinzipien der teamarbeit außerschulische aktivitäten betreuen schüler/schülerinnen bei der verwendung von geräten unterstützen